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Medienmitteilung vom 12. Januar 2005
Kunstpreis für Swann Thommen (collectif-fact)
Swann Thommen (25), Absolvent der Ecole supérieure des beaux-arts, Genf, ist Gewinner des Kunstpreises der Nationale Suisse 2005. Dieser Förderpreis richtet sich an die Diplomanden und Diplomandinnen der Schweizer Fachhochschulen im Bereich „Bildende Kunst und Medienkunst“. Damit verbunden sind ein Preisgeld von 15'000 Franken und eine Ausstellung an der internationalen Kunstmesse LISTE 05, The Young Art Fair (14. – 19. Juni 2005) in Basel.
Virtuoser Umgang mit digitalen Bildwelten
Die Diplomarbeit des Preisträgers Swann Thommen, „Bubble Cars“ (2004), eine Computeranimation, bezieht sich auf die Bildwelt des amerikanischen Kinos und hinterfragt dessen narrative Logik, indem sie mit einfachen technischen Mitteln die stereotypen Seherwartungen des Zuschauers düpiert. „Der Umgang mit den synthetischen Bildern und der Macht, die von ihnen ausgeht, ist“ – so die Jury -„subtil, intelligent und nicht ohne Humor.“ Swann Thommen (*1979) bildet mit Annelore Schneider (*1979) und Claude Piguet (*1977) das Genfer Künstlerkollektiv „collectif-fact“, das seit 2001 mit computergenerierten Bild- und Raumkonstruktionen arbeitet und urbane Strukturen kritisch analytisch untersucht.
Hochklassige Fachjury
Die Jury des Kunstpreises 2005 setzt sich wie im Vorjahr zusammen aus den Direktoren der Kunsthallen Basel (Adam Szymczyk), Bern (Bernhard Fibicher) und Zürich (Beatrix Ruf), des Aargauer Kunsthauses Aarau (Beat Wismer) und des Musée d’art moderne et contemporain Genf (Christian Bernard) sowie dem Leiter der Kunstmesse „LISTE“ (Peter Bläuer). Sie wird von Felix M. Stählin, dem vormaligen CEO der Nationale Suisse, präsidiert.
Kunstpreis als Starthilfe
2004 hat die Nationale Suisse den ersten Nationale Suissen Förderpreis für Diplomandinnen und Diplomanden der Schweizer Fachhochschulen im Bereich „Bildende Kunst und Medienkunst“ lanciert. Mit diesem Preis unterstreicht sie ihr langjähriges Engagement für das Schweizer Kunstschaffen. Sie fördert nicht einen bekannten, in der Kunstszene bereits etablierten Künstler, sondern ein junges Nachwuchstalent am Anfang seiner beruflichen Laufbahn. Teilnahmeberechtigt sind die Diplomandinnen und Diplomanden der schweizerischen Fachhochschulen Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Sierre und Zürich, die von ihren Schulen aufgrund ihrer Diplomarbeit nominiert wurden. Das Preisgeld ist als finanzielle Starthilfe in die berufliche Laufbahn gedacht. Die Ausstellung der eigenen künstlerischen Arbeit im Rahmen der internationalen Kunstmesse „LISTE“ bietet die Chance, sich einem Fachpublikum und einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Kurzprofil Nationale Suisse
Die 1883 gegründete Nationale Suisse sammelt seit über sechzig Jahren zeitgenössische Schweizer Kunst. Die Nationale Suisse versteht den Ankauf von Werken der Gegenwartskunst als Beitrag zur Unterstützung und Förderung des Schweizer Kunstschaffens. Die so entstandene Sammlung Schweizer Kunst zählt mittlerweile zu den wichtigsten ihrer Art. Sie konzentriert sich primär auf Malerei und Skulptur. Der neue Förderpreis für junge Kunst wurde bewusst offener gehalten, um auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration fördern zu können. Die in Europa tätige Nationale Suisse-Gruppe gehört zu den zehn grössten Schweizer Versicherungsgesellschaften. Der Hauptsitz der Schweizerischen Nationale Suisse-Versicherungs-Gesellschaft ist in Basel. In Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien und Spanien ist die Nationale Suisse mit Tochtergesellschaften vertreten. Die Nationale Suisse-Gruppe beschäftigt gut 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Auskünfte
Andreas Karcher Fachstelle Kunst Nationale Suisse Steinengraben 41 4003 Basel Tel.: 061 275 23 38 Fax : 061 275 26 56 Email: andreas.karcher@nationalesuisse.ch Internet : www.nationalesuisse.ch
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Diplomarbeit des Preisträgers: bubblecars, 2004 Bild aus 3 D Videoanimation  circus, 2003 Bild aus 3 D Videoanimation
 habita, 2003 Bild aus 3 D Videoanimation
 plattform, 2004 Bild aus 3 D Videoanimation
 
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