Michael Meier und Christoph Franz, die Preisträger 2013
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Feuertreppe, 2013 Holzlatten, schwerentflammbare Rohspanplatten JPG (2,18 MB) |
Der 2004 lancierte Förderpreis von Nationale Suisse versteht sich als Starthilfe für Diplomandinnen und Diplomanden der Schweizer Fachhochschulen im Bereich «Bildende Kunst und Medienkunst» und unterstreicht das langjährige Engagement des Unternehmens für das Schweizer Kunstschaffen. Es werden gezielt Künstlerinnen und Künstler gefördert, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Während der Fokus von Nationale Suisse bei der eigenen Sammlung von Schweizer Gegenwartskunst, die als eine der bedeutendsten ihrer Art gilt, hauptsächlich auf Malerei, Zeichnung und Fotografie ausgerichtet ist, wird der Förderpreis für junge Kunst bewusst offener gehalten. Damit sollen ausdrücklich auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration Resonanz finden.
Das Werk von Michael Meier und Christoph Franz
Das von einer unabhängigen Fachjury zum Gewinner des Nationale Suisse Kunstpreises 2013 erkorene Künstlerduo Michael Meier und Christoph Franz (*1982 und *1980) realisiert seit
2007 kollaborative Kunstwerke. Ihre temporären Interventionen beschäftigen sich mit
der Transformation des urbanen Raumes und dem Verhältnis von Kunst und
alltäglicher Realität. Bei ihren Interventionen im öffentlichen Raum gehen sie auf das
soziale und historische Umfeld und die Funktion eines Ortes ein und partizipieren so
mit ihren Arbeiten an einer aktuellen gesellschaftlichen Diskussion. Sie verknüpfen
Vergangenes mit Gegenwärtigem und machen dadurch Unsichtbares sichtbar. Ihre
Bauten, die sie zeitlich befristet im öffentlichen Stadtraum oder im
ausstellungsspezifischen Kontext installieren, sind eine Mischung aus Skulptur,
Architektur und Bild.
Mit dem Kunstpreis verbunden sind ein Preisgeld von CHF 15'000 und eine Ausstellung an der internationalen Kunstmesse LISTE, The Young Art Fair, in Basel (LISTE 18: 11.-16. Juni 2013).
Die Jury 2013
Der Jury des Kunstpreises gehörten an: Jean-Paul Felley
(Co-Direktor Centre culturel suisse de Paris), Fanni Fetzer (Direktorin Kunstmuseum
Luzern), Sabine Schaschl (Direktorin Kunsthaus Baselland), Thomas Schmutz (Stv.
Direktor Aargauer Kunsthaus).
Die Jurierung erfolgte im Rahmen der jährlich stattfindenden Kunstausstellung «Plattform» im ewz-Unterwerk Selnau in Zürich. Dort wird eine Auswahl an Werken der vielversprechendsten Diplomanden und Diplomandinnen aus acht Schweizer Fachhochschulen gezeigt.