Medienmitteilung
Kunstpreis 2010 für Elisa Larvego
27.11.2009
Elisa Larvego (25), Absolventin der Haute Ecole d'Art et de Design Genf, ist Gewinnerin des Kunstpreises der Nationale Suisse 2010. Ihr Videofilm "Aranka" und eine Auswahl ihrer fotografischen Arbeiten vermochten die Fachjury zu überzeugen. Der bereits zum siebten Mal verliehene Förderpreis richtet sich an die Diplomanden und Diplomandinnen der Schweizer Fachhochschulen im Bereich "Bildende Kunst und Medienkunst". Damit verbunden sind ein Preisgeld von 15'000 Franken und eine Ausstellung an der internationalen Messe für junge Kunst LISTE 10, The Young Art Fair (15. - 20. Juni 2010) in Basel.
Mit fotografischem Blick die Welt sehen
Elisa Larvego (*1984) bildete sich an der Ecole d'Arts Appliqués in Vevey zur Fotografin aus und absolvierte anschliessend ein Studium an der Haute Ecole d'Art et de Design in Genf. Larvego fotografiert reale und inszenierte urbane Räume und Landschaften. Die Motive ihrer Bildserien entstanden in ihrer Heimatstadt Genf und auf Reisen nach Mexiko und Sibirien. Gemeinsam ist ihren fotografischen Arbeiten die zugleich bildnerische und narrative Qualität. Die Jury schätzt die ästhetische Finesse ihres fotografischen Blicks, der sich auf beeindruckende Art auch in ihrer ersten Videoarbeit manifestiert. Elisa Larvego besticht an der Schnittstelle zwischen konzeptueller Fotografie und Reportage mit einer erstaunlich ausgereiften Arbeit, die neugierig macht auf ihre weitere künstlerische Entwicklung.
Die Jury
Der Jury des Kunstpreises gehören dieses Jahr an: Nikola Dietrich (Kuratorin Museum für Gegenwartskunst Basel), Bernhard Fibicher (Direktor Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne), Olivier Kaeser (Co-Direktor Centre culturel suisse de Paris), Madeleine Schuppli (Direktorin Aargauer Kunsthaus) sowie Peter Bläuer (Direktor LISTE Basel) und Sabine Schaschl (Direktorin Kunsthaus Baselland).
Kunstpreis als Starthilfe
2004 hat Nationale Suisse den ersten nationalen Förderpreis für Diplomandinnen und Diplomanden der Schweizer Fachhochschulen im Bereich "Bildende Kunst und Medienkunst" lanciert. Mit diesem Preis unterstreicht sie ihr langjähriges Engagement für das Schweizer Kunstschaffen. Sie fördert nicht einen bekannten, in der Kunstszene bereits etablierten Künstler, sondern ein junges Nachwuchstalent am Anfang seiner Berufskarriere. Teilnahmeberechtigt sind die Diplomandinnen und Diplomanden der schweizerischen Fachhochschulen Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Sierre und Zürich, die von ihren Schulen aufgrund ihrer Diplomarbeit nominiert wurden. Das Preisgeld ist als finanzielle Starthilfe in die berufliche Laufbahn gedacht. Die Ausstellung der eigenen künstlerischen Arbeit im Rahmen der internationalen Kunstmesse "LISTE" bietet die Chance, sich einem Fachpublikum und einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Das Kunstengagement von Nationale Suisse
Nationale Suisse versichert Kunstwerke und sammelt seit über sechzig Jahren zeitgenössische Schweizer Kunst. Sie versteht den Ankauf von Werken der Gegenwartskunst als Beitrag zur Unterstützung und Förderung des Schweizer Kunstschaffens. Die so entstandene Sammlung Schweizer Kunst zählt mittlerweile zu den wichtigsten ihrer Art. Sie konzentriert sich primär auf Malerei und Skulptur, während der Förderpreis für junge Kunst bewusst offener gehalten wird, um auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration zu fördern.
Fotomaterial sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.nationalesuisse.ch
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Kurzprofil
Nationale Suisse ist ein innovativer international tätiger Schweizer Versicherer für erstklassige Risiko- und Vorsorgelösungen sowie für massgeschneiderte Nischenprodukte. Die Bruttoprämien belaufen sich konsolidiert auf 1.67 Milliarden Schweizer Franken. Rund 30% davon erwirtschaftet Nationale Suisse in ihren Tochtergesellschaften in Deutschland, Belgien, Italien und Spanien.
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Der Hauptsitz der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft AG ist in Basel. Die Aktie der Gesellschaft ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (NATN). Am 30. Juni 2009 beschäftigte die Gruppe 1796 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellen).
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